Steinkohlekraftwerk Westfalen
1963 nahm das Kraftwerk Westfalen mit den Blöcken A und B (zusammen 320 Megawatt) die Stromerzeugung auf. Um dem ständig steigenden Strombedarf, vor allem in der Industrie, gerecht zu werden, ging 1969 Block C mit einer Leistung von 305 Megawatt ans Netz.
Ausschließlich Steinkohle im Einsatz
In den Blöcken A und B, die noch für eine Mischfeuerung mit Öl ausgelegt wurden, kommt heute – wie beim Block C von vornherein konzipiert – grundsätzlich nur noch Steinkohle zum Einsatz. Allerdings werden seit einigen Jahren auch Anteile an Petrolkoks oder Ersatzbrennstoffe wie Faserreststoffe, Klärschlamm oder Sekundärbrennstoff eingesetzt. Hierzu trägt auch die seit 2001 betriebene Con-Therm-Anlage als eine dem Block C vorgeschaltete Pyrolyseanlage bei.
Kraftwerksneubau
Die RWE Power AG baut neben der bestehenden Anlage in Hamm ein neues, hocheffizientes Steinkohlenkraftwerk. Mit einem Wirkungsgrad von 46% wird die neue Anlage zu den modernsten ihrer Art weltweit gehören und deutlich weniger CO2 ausstoßen als heutige Altanlagen.
| Block A und B | |
|---|---|
| Kraftwerkstyp | Kohlekraftwerk |
| Einsatzbereich | Grund- und Mittellast |
| Inbetriebnahme | 1962/63 |
| Brennstoff | Steinkohle |
| Blockleistung (netto) | je 152 MW |
| Rauchgasreinigung | Elektrofilter, Rauchgasentschwefelungs- und Entstickungsanlage |
| Block C | |
| Kraftwerkstyp | Kohlekraftwerk |
| Einsatzbereich | Grund- und Mittellast |
| Inbetriebnahme | 1969 |
| Brennstoff | Steinkohle |
| Blockleistung (netto) | 284 MW |
| Rauchgasreinigung | Elektrofilter, Rauchgasentschwefelungs- und Entstickungsanlage |
Quelle: RWE Power AG


