Hafen Duisburg verdoppelt Kapazität der Kohleninsel

Rohstoffversorgung: Mit dem absehbaren Ende der deutschen Steinkohleförderung wächst der Importkohlebedarf. Deshalb soll die Kapazität der für den Umschlag von Importschüttgütern gut gelegenen Kohleninsel im Duisburger Hafen bis Ende 2014 nahezu verdoppelt werden.

Derzeit können dort bis zu 2,5 Mio. t/a umgeschlagen werden, mit dem Ausbau soll die Kapazität auf 4,5 Mio. t/a steigen. Die per Binnenschiff vom Hafen Rotterdam kommende Kohle wird hier umgeschlagen und vor allem zu den Kohlekraftwerken in Nordrhein-Westfalen auf der Schiene weiter befördert. Die Deutsche Bahn investiert durch DB Schenker Rail rund 19 Mio. € in den Ausbau der Kohleninsel, auch Duisport als Eigentümerin des Areals will ihre Infrastruktur mit Millionenaufwand ausbauen.